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 Münchner Sicherheitskonferenz 

 Liechtenstein nahm mit S.D. Erbprinz
 Alois von und zu Liechtenstein, Re-
 gierungschefin Brigitte Haas und Re-
 gierungschefin-Stellvertreterin Sabine
 Monauni erneut an der Münchner Sicher-
 heitskonferenz teil. Die Konferenz legt
 traditionell einen starken Fokus auf
 das transatlantische Verhältnis und
 fand angesichts der rasanten und tief-
 greifenden Entwicklungen unter dem
 Motto "Under Destruction" statt.
 
 Weltpolitik zwischen Machtblöcken 
 Der deutsche Bundeskanzler Friedrich
 Merz unterstrich in seiner Eröffnungs-

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 Münchner Sicherheitskonferenz 

 rede die Eigenverantwortung und Re-
 formfähigkeit Europas als Schlüssel-
 kompetenzen, um in der stärker von
 Machtblöcken geprägten Weltpolitik
 erfolgreich bestehen zu können.
 
 Er stellte in Aussicht, dass Deutsch-
 land gewillt sei, mit seinen europä-
 ischen Partnern gemeinsam eine Füh-
 rungsrolle zu übernehmen und betonte
 die Wichtigkeit einer starken EU für
 Deutschland. US-Aussenminister Marco
 Rubio unterstrich in seiner Rede die
 historischen und kulturellen Gemein-
 samkeiten zwischen den USA und Europa

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 Münchner Sicherheitskonferenz 

 als starke Basis für die transat-
 lantische Partnerschaft.
 
 Gleichzeitig betonte er die von Eigen-
 interessen und kulturellem Selbstbe-
 wusstsein geleitete US-Aussenpolitik,
 die von ihren Partnern Engagement auf
 Augenhöhe verlange. Als aktuelle Brenn-
 punkte für die europäische Sicherheit
 standen die Ukraine, Grönland, der Iran
 und der Nahen Osten im Zentrum der
 zahlreichen Diskussionsrunden der Kon-
 ferenz, dazu auch Themen wie künstliche
 Intelligenz und hybride Kriegsführung.
 

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 Münchner Sicherheitskonferenz 

 Möglichkeit für bilaterale Gespräche
 genutzt 
 Für Liechtenstein zeigte sich erneut
 der konkrete Nutzen der Münchner Sich-
 erheitskonferenz, die zum einen die
 Entwicklungen in der weltweiten Sicher-
 heitslage vorzeichnet und zum anderen
 einen breiten Austausch zu liechten-
 steinischen Kerninteressen im Sicher-
 heitsbereich erlaubt.
 
 In zahlreichen bilateralen Gesprächen
 mit etablierten und neuen Partner-
 staaten stand der Erfahrungsaustausch
 zu nationalen Sicherheitsstrategien,

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 Münchner Sicherheitskonferenz 

 besonders im Umgang mit hybriden
 Bedrohungen, im Zentrum. Die zukünftige
 Zusammenarbeit und Einbindung Liechten-
 steins im europäischen Kontext wurde
 mit der Vize-Präsidentin der EU-Kom-
 mission, Henna Virkunnen, thematisiert.
 Mit dem EU-Kommissar für Inneres und
 Migration, Magnus Brunner, fand ein
 Austausch zu den aktuellen Entwick-
 lungen der Asyl- und Migrationspolitik
 und der polizeilichen Zusammenarbeit
 statt.
 
 Ein weiteres zentrales Thema in bi-
 lateralen Gesprächen, u.a. mit der

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 Münchner Sicherheitskonferenz 

 EU-Aussenbeauftragten Kaja Kallas,
 waren die Bestrebungen, eine Allianz
 zur Unterstützung von Multilateralismus
 und Völkerrecht aufzubauen, um gerade
 die Interessen von kleinen und mittel-
 grossen Staaten zu schützen und dem in
 der Konferenz thematisierten Trend zur
 Politik durch "Abrissbirne" entgege-
 nzuwirken.
 
 Zudem konnten mit gleichgesinnten
 Staaten, NGOs und führenden Think Tanks
 die aktuellen Herausforderungen für die
 internationale Rechtsstaatlichkeit und
 die UNO diskutiert werden.

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 Münchner Sicherheitskonferenz 

 Besonders die wirtschaftliche Sicher-
 heit stellt für die exportorientierte
 und offene Volkswirtschaft Liechten-
 steins eine zentrale Agenda dar. Zu
 diesen Themen tauschte sich die Dele-
 gation auch mit zahlreichen deutschen
 Entscheidungsträgern aus, u.a. mit dem
 Bundesminister für Digitalisierung und
 Staatsmodernisierung Karsten Wild-
 berger.
 
 Im Gespräch mit der indischen Finanz-
 ministerin standen Möglichkeiten über
 vertiefte Wirtschaftskooperationen und
 das Schaffen investitionsfreundlicher

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 Münchner Sicherheitskonferenz 

 Rahmenbedingungen im Zentrum.
 
 Auf starke Partnerschaften zählen 
 Aus der liechtensteinischen Teilnahme
 an der diesjährigen Münchner Sicher-
 heitskonferenz zog Regierungschefin
 Brigitte Haas folgendes Resümee: "Auch
 wenn wir mit einem besseren Gefühl zu
 den transatlantischen Beziehungen aus
 München abfahren: Für unsere Sicherheit
 sind wir als Liechtenstein und als
 Europa selbst verantwortlich.
 
 Wir können auf starke Partnerschaften
 zählen, aber es ist klar, dass wir auch

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 Münchner Sicherheitskonferenz 

 unseren Beitrag an die kollektive
 Sicherheit leisten müssen und werden.
 Die heutige Weltlage lässt daran keinen
 Zweifel." Mit Blick auf die internat-
 ionale Ordnung äusserte sich Re-
 gierungschefin-Stellvertreterin Sabine
 Monauni folgendermassen: "Eine Welt-
 ordnung, die auf der souveränen Gleich-
 heit der Staaten und dem internatio-
 nalen Recht beruht, bleibt für Liecht-
 enstein ein Kerninteresse und alterna-
 tivlos. Wir werden uns angesichts der
 rasanten Entwicklungen der letzten
 Monate noch stärker als zuvor für
 Institutionen wie die Vereinten Na-

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 Münchner Sicherheitskonferenz 

 tionen stark machen müssen. Dazu gehört
 auch ein ambitioniertes Reformprogramm,
 bei dem sich Liechtenstein aktiv und
 gestaltend einbringen will."
 











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